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Die offizielle
deutsche Bezeichnung der Kanone war 40,6cm Schnell-Lade
Kanone C/34, verkürzt zu 40,6cm SK C/34. Sie wurde 1934 von
Krupp entwickelt. Im gleichen Jahr wurde auch die 38cm
Schnell-Lade Kanone C/34 entwickelt, wahrscheinlich vor-
oder gleichzeitig mit der 40,6 Kanone. Die Schlachtschiffe
„Tirpitz“ und „Bismarck“ hatten beide 38cm Kanonen. 40,6
Kanonen waren von der deutschen Kriegsmarine bestellt und
sollten an Bord von den neuen 56.200 Tonnen Klasse H und J
Schlachtschiffen montiert werden.
Die beiden neuen
Schlachtschiffe waren eine Folge von dem großben
und sehr umfassenden Flottenplan genannt Plan Z. Er wurde
1937 ausarbeitet und im gleichen Jahr wurde die 40,6 Kanone
von den Kruppwerken in Essen in Deutschland bestellt. Die
beiden Schlachtschiffe die man anfing zu bauen sollten
„Friedrich der Grosse“ und „Großdeutschland“ getauft werden
und es waren die ersten zwei von sechs neuen großben
Schlachtschiffen die alle 1944 nach dem
Plan Z, fertig werden sollten.
Inzwischen wurde
das Bauen von den Schlachtschiffen 1941 gestoppt und damit
wurde auch der Gegenwartsplan Plan Z gestoppt. Die Kanonen
wurden freigegeben für den Gebrauch der Küstenartillerie und
Hitler bestimmte das nicht weniger als 8 von 12 nach
Nord-Norwegen sollten, Diverse in der Region von Narvik.
3 Kanonen wurden schon 1941 nach Hel in Polen geschickt,
aber sie wurden 1942 nach Sangatte in der Nähe von Calais an
dem englischen Kanal (Batterie Lindemann) verlegt. Die
norwegischen und die französischen Batterien
wurden fertig und ein Probeschuss wurde 1943 ausgeführt.
Nur die Kanonen
in Norwegen haben den Krieg überlebt, davon die beiden
Batterien auf Trondenes; Batterie Trondenes I, und Engeløya
in Steigen; Batterie Dietl. Die Kanonen in Steigen wurden
1956 zerstört, aber die Batterie auf Trondenes wurde bis
Niederlegung am 1. Juli 1964 von der norwegischen Küstwache
benutzt. Heute ist die Batterie auf Trondenes die einzige in
der Welt wo man die gewaltigen Kanonen besichtigen kann.
Alle anderen sind zerstört. |